1º.-    Das Rathaus, als Eigentümer des Friedhofs, verleiht durch eine Urkunde einzig und ausschließlich ein Nießbrauchrecht.

2º.-    Das Recht wird ausschließlich für einen Zeitraum von 20 Jahren eingeräumt, die kostenlos verlängerbar sind auf Antrag des Nießnutzers.

3º.-    Die Urkunde wird zu Gunsten einer einzelnen Person ausgestellt, es sei denn die Erwerber sind Ehepartner, die ihren Wunsch erklären, dass der Eintrag auf zwei Personen lauten soll.

4º.-   Das Rathaus gewährt das Nießbrauchrecht dieser Urkunde nur der Person, die im Sekretariatsregister eingetragen ist.

5º.-   Die Rechte, die sich aus dieser Urkunde ergeben, sind unter keinen Umständen ohne die Genehmigung der Gemeinde übertragbar, es sei denn, dies ist in der Urkunde so festgehalten.

6º.- Anerkannt werden Übertragungen durch Testament, durch Erbschafts- oder Legatstitel sowie kostenlose Überlassungen zwischen Verwandten bis zum zehnten Grad gemäß Berechnung des allgemeinen Rechts. Alle anderen kostenlosen Übertragungen werden nicht anerkannt.

7º.-   Entgeltliche Übertragungen werden als ungültig angesehen.

8º.-   Personen, die anderen Personen ihre Grabnische oder ihr Grab überlassen möchten (was nur dann erfolgen kann, wenn der Kadaver oder die Überreste exhumiert wurden), muss dies dem Rathaus mitteilen, welches dann die Genehmigung erteilt, solange nachgewiesen ist, dass die Überlassung der gültigen Gesetzgebung entspricht und damit die gültigen Gesetze und Vorschriften nicht umgangen werden, wobei das Recht vorbehalten wird, die Zahlung für die Gemeinderechte gemäß Gebührentabelle zu verlangen, solange die Umstände dies empfehlen im Hinblick auf den geschätzten Satz.

9º.-  Durch den Besitzer verlassene Gräber oder Grabnischen gelten als Besitz des Rathauses, das im Namen des darin begrabenen Verstorbenen als Eigentümer ihres Besitzes gilt.

10º.-  Gräber oder Grabnischen, in denen weder Leichname noch Überreste bestattet sind, können an das Rathaus zurückgehen.

11º.-   Verstorbene können in den Grabnischen oder Gräbern weder beigesetzt noch exhumiert werden, bevor nach der Beisetzung nicht die gesetzlich vorgesehene Frist verstrichen ist.

12º.-   Die Exhumierung für eine Verlegung von Leichnamen kann ohne die entsprechende Genehmigung, und ohne dass die gesetzlich vorgesehene Frist verstrichen ist, nicht erfolgen.

13º.- In den Gemeindebüros wird das entsprechende Register über die Urkunden geführt, die ausgestellt werden, in denen diese Bedingungen ebenfalls aufgeführt sind.