Die Beschäftigungszentren sind Einrichtungen, die die Dienste der Beschäftigungstherapie und die persönliche und soziale Entwicklung Behinderter gewährleisten sollen, wenn sie sich aufgrund des Behinderungsgrads  nicht in ein Unternehmen oder Spezielle Arbeitszentren integrieren können.

Als Beschäftigungstherapie werden nicht produktive Aktivitäten oder Aufgaben verstanden, die von Behinderten ausgeführt werden in Übereinstimmung mit ihren individuellen Voraussetzungen und unter Anleitung von Fachpersonal des Zentrums, um Objekte, Produkte oder Dienste zu erhalten, die regulär keine Ziele von Marktoperationen darstellen. Dienste für die persönliche und soziale Entwicklung sind solche, die den Behinderten der Beschäftigungszentren eine größere persönliche Befähigung und eine bessere Anpassung an ihre sozialen Kontakte bieten.

In Übereinstimmung mit dieser Richtliniendefinition charakterisieren sich die Beschäftigungszentren dadurch, dass sie vor allem therapeutische oder sozialdienstliche Zwecke und keine produktiven Zwecke wie die Speziellen Arbeitszentren verfolgen. Daraus leitet sich ab, dass die Beschäftigungszentren für die diesen Sozialdienst nutzenden Behinderten in keinem Fall den Charakter von Arbeitszentren besitzen. 

An den in den Zentren durchgeführten Aktivitäten nehmen zwei Gruppen von Personen teil. Einerseits die Fachkräfte, sowohl technisches als auch Hilfspersonal, die in ausreichender Anzahl und mit den angemessenen Ausbildungsabschlüssen die Beschäftigungstherapie und die Dienste zur persönlichen und sozialen Entwicklung mit den Behinderten durchführen.

Und andererseits die Behinderten, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

 

  • Im arbeitsfähigen Alter sein.
  • Bewertung und Einstufung als Behinderte durch die zuständigen Verbände, auf die sich Artikel 10 des Gesetzes über die soziale Integrierung von Behinderten.
  • Besitz eines Bescheids der zuständigen Verbände über die Notwendigkeit der Aufnahme in ein Beschäftigungszentrum, da die Aufnahme in einem Unternehmen oder einem Speziellen Arbeitszentrum aufgrund der vorübergehenden oder ständigen Behinderung nicht möglich ist.

Das Beschäftigungszentrum “Maite Boronat” von Calp ist ein vom Stadtratsamt für soziales Wohlbefinden von Calp eingesetzter und verwalteter Dienst. Es befindet sich in öffentlichem Gemeindebesitz. Der Handlungsbereich erstreckt sich auf dem Gemeindekreis. Die Finanzierung wird größtenteils durch Subventionen erreicht. Die Behinderten, die im Zentrum betreut werden können, sind erwachsene Behinderte mit intellektueller Behinderung.

Unsere Mission ist es, ein flexibles Netz aus natürlicher und beruflicher Unterstützung zu bilden für Menschen mit intellektueller Behinderung und damit verbundenen Störungen, die im arbeitsfähigen Alter sind und in der Gemeinde leben, um ihre Lebensqualität und indirekt die Lebensqualität ihrer Familien zu verbessern, indem wir ihnen die Möglichkeit bieten, eine Arbeit auszuüben, die sozial nützlich ist, sie sozialberuflich zu integrieren und ihnen eine persönliche Entwicklung zu ermöglichen.

Unser Hauptziel liegt darin, den Behinderten eine größere Lebensqualität zu geben, immer unter Stärkung derFähigkeiten, an denen wir mit allen Aktivitäten, die im Zentrum durchgeführt werden, arbeiten.

Das Beschäftigungszentrum hat den Zweck, die Beschäftigungstherapie und die persönliche und soziale Entwicklung Behinderter zu gewährleisten, wenn sie sich aufgrund des Behinderungsgrads  nicht in ein Unternehmen oder ein Spezielles Arbeitszentrum integrieren können.

Personal:

Aktuell verfügt das Zentrum über folgendes Personal:

Fachteam:

1

Leiterin_Logopädin

 

1

Psychologin

 

1

Physiotherapeuten

Team für direkte Betreuung:

4

Beschäftigungsleiter:

  • Leiterin KERAMIKARBEIT
  • Leiterin PAPIERARBEIT
  • Leiterin LEDERARBEIT
  • Leiterin UNTERSTÜTZUNG

 

1

Pflegerin

Subalternes Personal:

1

Reinigungskraft

 

1

Hausmeister

Die Beschäftigung im Beschäftigungszentrum “Maite Boronat” ist in 4 Gruppen oder Werkstätten organisiert:

  • KERAMIKWERKSTATT
  • PAPIERWERKSTATT
  • LEDERWERKSTATT
  • AULA FÜR UNTERSTÜTZENDE ARBEITEN

Jede Gruppe arbeitet gemeinsam an allen Fähigkeiten in den verschiedenen Werkstätten, Ausnahme bilden die individuellen Interventionen und die Nachmittagswerkstätten, in denen die Aktivitäten der Gruppen wechseln. Also führt die Gruppe jeweils die Aktivität der Werkstatt durch (Keramik, Papier,...) und dieselbe Gruppe macht außerdem Sport, Aktivitäten des täglichen Lebens und erhält grundlegende Lerneinheiten.

Jede Werkstatt besitzt spezifisches Material in ihrem Raum, das in den jeweiligen Schränken aufbewahrt wird.

  • Von Januar bis Juni: 9:00 bis 17:00 Uhr.
  • Juli: 9:00 bis 14:00 Uhr.
  • September: 9:00 bis 14:00 Uhr.
  • Oktober bis Dezember: 9:00 bis 17:00 Uhr.
  •   HANDLUNGEN NACH ABTEILUNGEN :
    • Abteilung Psychologie
    • Abteilung Physiotherapie
    • Abteilung Logopädie
    • Abteilung Beschäftigungsleiter

 

  •   AKTIVITÄTEN UND WERKSTÄTTEN:
  • Keramik
  • Papier
  • Leder
  • Entspannung
  • Aktivitäten und Lernen (Lesen-Schreiben, Rechnen,...)
  • Holz
  • Nähen
  • Glasperlen
  • Sport
  •  Programm mit Aktivitäten des täglichen Lebens
  •  Psychomotorik
  •  Freizeitaktivität
Fachada
Comedor
Taller de Cuero
Taller de Papelería